Warum ist eine energetische Dachsanierung wichtig?

Eine unzureichend isolierte Dachfläche kann einen erheblichen Wärmeverlust verursachen. Im Winter entweicht kostbare Heizenergie nach außen, während im Sommer das Dach den Eintritt von Hitze begünstigt. Dies führt zu hohen Heiz- und Kühlkosten sowie zu einem erhöhten Energieverbrauch. Durch eine professionelle energetische Dachsanierung können diese Probleme effektiv behoben werden.

Schritt 1: Professionelle Dachinspektion

Bevor Sie mit der energetischen Dachsanierung beginnen, ist es ratsam, eine professionelle Dachinspektion durchführen zu lassen. Ein erfahrener Dachdecker kann den Zustand Ihres Dachs beurteilen und mögliche Schwachstellen identifizieren. Dadurch erhalten Sie eine fundierte Grundlage für die Planung und Durchführung der Sanierungsmaßnahmen.

Schritt 2: Auswahl der geeigneten Dämmmaterialien

Die Wahl der richtigen Dämmmaterialien ist entscheidend für den Erfolg der energetischen Dachsanierung. Es gibt verschiedene Optionen wie Mineralwolle, PU-Schaum oder natürliche Dämmstoffe wie Hanf oder Zellulose. Jedes Material hat seine eigenen Vor- und Nachteile. Ein erfahrener Fachmann kann Sie bei der Auswahl der geeigneten Dämmstoffe beraten, die auf die spezifischen Anforderungen Ihres Dachs abgestimmt sind.

Schritt 3: Vorbereitung der Dachfläche

Bevor die Dämmung angebracht werden kann, ist eine gründliche Vorbereitung der Dachfläche erforderlich. Alte Dachziegel oder -platten sollten überprüft und gegebenenfalls ausgetauscht werden. Die Oberfläche muss sauber, trocken und frei von Schmutz oder Moos sein, um eine optimale Haftung der Dämmmaterialien zu gewährleisten.

Schritt 4: Installation der Dämmung

Die eigentliche Installation der Dämmung erfolgt in mehreren Schritten. Zunächst werden Dampfsperren angebracht, um Feuchtigkeit von außen abzuhalten. Anschließend wird die Dämmung sorgfältig und lückenlos verlegt, um Wärmebrücken zu vermeiden. Bei Bedarf können zusätzliche Maßnahmen wie die Installation von Zwischensparrendämmung oder Aufsparrendämmung ergriffen werden, um die energetische Effizienz weiter zu verbessern.

Schritt 5: Abschlussarbeiten

Nach der Installation der Dämmung sind abschließende Arbeiten erforderlich, um das Dach komplett energetisch zu sanieren. Dazu gehören die Überprüfung der Anschlüsse, die Abdichtung von Durchdringungen wie Schornsteinen oder Dachfenstern und die gegebenenfalls erforderliche Erneuerung der Dachrinnen. Eine ordnungsgemäße Ausführung dieser Schritte ist entscheidend, um eine langfristige und effektive Dachsanierung zu gewährleisten.

Fazit

Die energetische Dachsanierung ist eine lohnende Investition, um den Energieverbrauch zu reduzieren, den Wohnkomfort zu verbessern und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Indem Sie die oben genannten Schritte befolgen und auf die Unterstützung erfahrener Fachleute setzen, können Sie Ihr Dach optimal sanieren und von den zahlreichen Vorteilen profitieren.

Infos rund um ein behagliches und
gesundes Raumklima

Schallschutz

Die Kraft liegt in der Ruhe. Bei Ihnen Zuhause, unter Ihrem Dach, sorgen wir dafür, dass Sie diese notwendige Ruhe genießen können.

Lärmschutz ist auch Gesundheitsschutz. In der heutigen Zeit ist eine ruhige Atmosphäre in den eigenen Wohnräumen von großer Bedeutung. Sie bildet die Grundvoraussetzung für Ruhe und Entspannung. Insbesondere natürliche Dämmstoffe bieten einen ausgezeichneten Schallschutz. Dies liegt an ihrer hohen Rohdichte (Gewicht), ihrer geringen Biegefestigkeit und ihrer offenen Faserstruktur.

Der winterliche Wärmeschutz spielt eine entscheidende Rolle für ein behagliches und gesundes Raumklima.

Ein effektiver Wärmeschutz bietet zugleich Schutz vor Feuchtigkeit. Mit unseren Energiedächern können Sie den Energieverlust minimieren und somit ein hygienisches Wohnklima schaffen. Nur optimal gedämmte Dächer gewährleisten langfristig den Schutz der Bewohner, des gesamten Gebäudes und der Umwelt. Werden Sie zum Klimaschützer!

Winterlicher Wärmeschutz

Hitzeschutz

Genießen Sie angenehme Kühle im Sommer und behagliche Wärme im Winter. Das dürfen Sie von einer qualitativen Wärmedämmung erwarten.

Natürliche Dämmstoffe bieten in der Regel einen deutlich verbesserten Schutz vor sommerlicher Hitze. Dank ihrer hohen Wärmespeicherkapazität können sie die Tageshitze speichern und verzögert in der Nacht nach außen abgeben. Dieser Vorgang wird als "Phasenverschiebung" bezeichnet, wird in Stunden gemessen und sollte möglichst lang sein.

FAQs

– die 15 meistgestellten Fragen bei energetischen Dachsanierungen

Im Allgemeinen sind Aufdachdämmungen im Rahmen energetischer Dachsanierungen genehmigungsfrei. Auch die Installation zusätzlicher Dachflächenfenster erfordert keine Baugenehmigung. Es können jedoch Einschränkungen gelten, insbesondere bei speziellen Gebäuden wie denkmalgeschützten Objekten. Eine erhebliche Veränderung der äußeren Gestaltung, wie zum Beispiel der nachträgliche Einbau von Gauben oder Loggien, erfordert in der Regel eine behördliche Anzeige (normalerweise im Rahmen eines Baugenehmigungsverfahrens).

Hier lässt sich keine eindeutige Antwort geben. Es muss von Fall zu Fall überprüft werden. In der Regel hat die neue Dacheindeckung das gleiche Gewicht wie zuvor. Eine zusätzliche Belastung entsteht durch die ergänzende Wärmedämmung. Hier ist die Erfahrung des Dachdeckermeisters gefragt. Bei Unsicherheiten sollte man einen Statiker hinzuziehen. Uns sind keine Fälle bekannt, in denen ein Dachstuhl aufgrund energetischer Dachsanierungen zusammengebrochen ist.

Die Verantwortung für die Sicherheit auf der Baustelle liegt grundsätzlich beim Auftraggeber (Bauherr). Der Handwerksunternehmer ist dafür verantwortlich, die Arbeitssicherheit seiner Mitarbeiter zu gewährleisten. Unfallverhütung ist nicht verhandelbar, und sowohl der Auftraggeber als auch der Auftragnehmer tragen gleichermaßen die Verantwortung dafür. Die Qualität der Baustelle beginnt mit der Gewährleistung der Arbeitssicherheit!

Die erforderliche Dicke der Wärmedämmung hängt von der Wärmeleitfähigkeit des Dämmstoffs und dem gewünschten U-Wert ab. Gemäß den Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) beträgt die typische Dicke reiner Zwischensparrendämmungen aus Mineralfasern etwa 16-18 cm, während bei einer Aufdachdämmung mit Polyurethan- oder Resoldämmstoffen eine Dicke von etwa 8-10 cm ausreicht.

Grundsätzlich besteht keine Verpflichtung zur Sanierung von Dächern. Wenn jedoch mehr als 10 % der Dachfläche saniert werden, gelten die Anforderungen der Energieeinsparverordnung. Gemäß dieser Verordnung darf der U-Wert nach der Sanierung 0,24 W/m2K nicht überschreiten, es sei denn, das Dach wurde bereits gemäß den Vorgaben der Wärmeschutzverordnung von 1982/84 gedämmt. Bitte beachten Sie: Dies sind gesetzliche Vorgaben!

Für eine Zwischensparrendämmung sind flexible Dämmstoffe wie Mineralfaser, Steinwolle, Hanf, Holzfaser oder Zellulose geeignet. Bei der Aufdachdämmung werden dagegen feste und hoch belastbare Dämmstoffe wie Steinwolle, Polyurethan, Resol oder Holzfaser verwendet.

Beim Abbruch der Dacheindeckung wird das Dach in handhabbare Tagesabschnitte unterteilt. Bis zum Ende des Arbeitstages wird eine Funktionsschicht, in der Regel eine Luftdichtheitsfolie, aufgebracht. Diese dient als vorläufige Abdichtung während der Bauphase. Zusätzlich werden auf der Baustelle Planen bereitgehalten und bei Bedarf eingesetzt. Dadurch wird ein grundlegender Wetterschutz jederzeit gewährleistet. Die anschließend aufgebrachte Wärmedämmung bietet zusätzliche Sicherheit gegen Regen während der Bauphase.

Tatsächlich gibt es kaum einen Gewichtsunterschied zwischen Betondachsteinen und Tonziegeln. Beide Dacheindeckungen werden (einschließlich der Lattung) mit einem Gewicht von ca. 55 kg/m2 kalkuliert.

Der Preis hängt grundsätzlich von der ausgewählten Art ab, unabhängig davon, ob es sich um einen Ziegel oder einen Dachstein handelt. Früher waren Dachsteine günstiger und Ziegel tendenziell teurer. Inzwischen haben sich die Preisunterschiede jedoch verringert und sind nicht mehr so groß.

Innovative Dämmlösungen werden entweder von der KfW-Bank oder vom Finanzamt gefördert. Wenn der U-Wert nach der Sanierung nicht höher als 0,14 W/m2K ist, erhält der Bauherr entweder einen Zuschuss von 20 % oder einen Steuerbonus in Höhe von 20 %. Alternativ kann der Bauherr ein sehr günstiges KfW-Darlehen in Anspruch nehmen. Zusätzlich bietet der Landkreis Mainz-Bingen ein eigenes Förderprogramm mit insgesamt 10 % Unterstützung. Die Anträge für die Förderung müssen vor Beginn der Maßnahme von einem Energieeffizienz-Experten gestellt werden.

Die Dauer einer energetischen Dachsanierung hängt von der Form und Größe des Daches sowie dem Umfang der Arbeiten ab. Bei Einfamilienhäusern beträgt die übliche Arbeitszeit in der Regel zwischen 2-4 Wochen.

Konstruktiv ist es möglich, Dachüberstände von bis zu 30 cm bis zur Außenkante des Mauerwerks ohne großen statischen Aufwand zu schaffen. Hierbei werden die sogenannten Ortgangbretter unter den überstehenden Dachlatten befestigt. Für größere Dachüberstände müssen in der Regel die Sparren und Pfetten verlängert oder ergänzt werden. Dies erfordert einen größeren Aufwand.

Bei vielen energetischen Dachsanierungen bleibt die Innendecke in der Regel erhalten. In solchen Fällen werden, mit Ausnahme der Montage von Dachfenstern, alle Arbeiten von außen ausgeführt.

Für unsere Arbeiten benötigen wir lediglich eine Telefonnummer und einen Ansprechpartner für eventuelle Fragen. Da die meisten Arbeiten von außen ausgeführt werden, ist es in der Regel nicht erforderlich, dass jemand die ganze Zeit zu Hause ist. Es ist jedoch wichtig, dass Strom zur Verfügung steht, da dies für die Durchführung unserer Arbeiten unerlässlich ist. Für die meisten Maschinen reicht eine 230-Volt-Steckdose aus, nur die Zellulosemaschine benötigt 380 Volt. Der Zugang zum Sicherungskasten ist daher erforderlich.

Grundsätzlich machen wir eine Unterscheidung zwischen Gewährleistung und Garantie. Die Gewährleistung ist gesetzlich vorgeschrieben, während die Garantie freiwillig ist. Die gesetzliche Gewährleistung für unsere Leistungen beträgt fünf Jahre. Durch regelmäßige Wartung können wir die Gewährleistung auf bis zu zehn Jahre verlängern. Darüber hinaus gewähren einige Hersteller, wie zum Beispiel Braas, eine Materialgarantie von 30 Jahren für ihre Ziegel und Dachsteine.

Bitte beachten Sie, dass die Antworten auf diese Fragen individuell und von den spezifischen Gegebenheiten abhängig sind. Es wird empfohlen, sich von einem Fachmann oder Energieberater beraten zu lassen, um genaue und maßgeschneiderte Informationen zu erhalten. Beides finden Sie bei uns im Haus.

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Wir beraten Sie gerne unverbindlich und spezifisch zu Ihren Ideen. Mit einem großen Erfahrungsschatz im Bereich der Gauben können wir Ihr Vorhaben schnell und professionell noch in diesem Jahr umsetzen.

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